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Integrationsmedaille 2011

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Dr. Andreas Wojcik erhält Integrationsmedaille der Bundesregierung

CDU Rhein-Sieg gratuliert zu Auszeichnung und ehrenamtlichem Engagement

Die Bundesregierung hat kürzlich auf Vorschlag der Bundestagsfraktionen wieder Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet, die sich durch persönliches Engagement in besonderer Weise um die Integration verdient gemacht haben. In Berlin verlieh Staatsministerin Maria Böhmer in diesem Jahr eine der Medaillen an Dr. Andreas Wojcik aus dem Rhein-Sieg-Kreis. Andreas Wojcik gründete unter anderem das Bildungszentrum für Migranten in seiner Wahlheimat Troisdorf. Die politische Partizipation von Migranten, interreligiöser Dialog und die Bildungsförderung liegen dem 39-Jährigen gebürtigen Polen besonders am Herzen.

Erfreut über die Auszeichnung zeigt sich die CDU-Kreisvorsitzende Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB: „Es gibt Wenige, die das Thema Integration so umtreibt und die so sehr für fühlbare und notwendige Verbesserungen kämpfen, wie Andreas Wojcik. Er ist ein klassischer Brückenbauer. Daher war die Auszeichnung als Anerkennung für seine vielfältigen Aktivitäten nur folgerichtig und erfreut uns ungemein.“

IMG_1027_kleinIm Jahre 1988 kam Wojcik aus Polen nach Deutschland. Sein Vater war deutscher Abstammung, er selbst sprach aber kein Deutsch. So landete er zunächst auf der Hauptschule, obwohl er in seiner Heimat bereits die Oberstufe besucht hatte. Ein katholisches Gymnasium nahm ihn schließlich auf. Im Nachhinein sagt Andreas Wojcik, habe er viel Glück in seiner neuen Heimat gehabt, weshalb er viel Dankbarkeit gegenüber Deutschland empfinde. Er wolle dem Land mit seinem Engagement daher etwas zurückgeben. Nach dem Abitur entschied sich Wojcik Deutsch als Fremdsprache und hinzukommend Islamwissenschaften zu studieren. Nach Abschluss seines Studiums unterrichtete er Deutsch, später auch Islamkunde an verschiedenen Schulen. Nebenbei gab er meist ehrenamtlich Nachhilfe für Kinder aus Migrantenfamilien.

Unter anderem aus seinen gesammelten Erfahrungen heraus gründete er in seiner Wahlheimat Troisdorf ein Bildungszentrum für die sprachliche und berufliche Qualifizierung von Migranten. In Sankt Augustin wurde er außerdem zum ersten Streetworker für Jugendliche aus Russland.

Auch innerhalb der CDU setzt sich Wojcik für eine stärkere Beteiligung von Migranten ein. In Troisdorf und im Rhein-Sieg-Kreis hat er den Arbeitskreis Migranten in der Union (MiU) ins Leben gerufen. Inzwischen kämpft er dafür, dass der Arbeitskreis bundesweit als Vereinigung innerhalb der CDU anerkannt wird. Ziel ist es laut Wojcik, dass Menschen aus ganz unterschiedlicher Herkunft ihr Recht auf demokratische Teilhabe wahrnehmen können, um die politische Landschaftnachhaltig zu bereichern.

Pressemitteilung der Bundesbeauftragten für Migraion, Flüchtlinge und Integration

Pressemitteilung der Bertelsmann Stiftung


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