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MiU im Gespräch

MiU Meckenheim

Von Migranten für Migranten - MiU im Gespräch


PressebildDer Arbeitskreis MiU – Migranten in der Union der Meckenheimer CDU lädt Interessierte am 12. Februar 2014 18:00 Uhr zu einer „Teestunde" ein. Die MiU fördert mit dieser regelmäßig stattfindenden Teestunde den Dialog zwischen Migranten und Kommunalpolitikern.


MiU lädt ab Februar an jedem zweiten Mittwoch im Monat ins Büro der CDU-Meckenheim (Bahnhofstraße 15, gegenüber dem Rathaus) zu einer Teestunde ein. Bei Tee und Gebäck können Interessierte über aktuelle politische und alltägliche kommunalpolitische Themen diskutieren. „In meinem kurdischen Heimatdorf Zelxider leisten sich die Menschen täglich bei einem Glas Tee Gesellschaft. Eine solche Teestunde kann sehr entspannend und zugleich belebend sein", weiß der Leiter des Arbeitskreises Cemal Tayfur zu berichten.


„Die MiU bietet Menschen mit Zuwanderungsgeschichte eine (politische) Heimat, um ihre Vielfalt und Werte in den politischen Meinungsprozess einbringen zu können", stellt Tyfur fest. Die politische Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte kann helfen, Vorurteile abzubauen, Interesse an anderen Kulturen und Religionen durch aktiven Austausch zwischen diesen zu wecken und rassistische Tendenzen zu verhindern.

CDU Meckenheim gründet AK "Migranten in der Union"

Pressefoto GruppenbildDie bisherige Leiterin des Arbeitskreises Integration der Meckenheimer CDU Katja Kroeger übergibt die Leitung an Cemal Tayfur. Durch Vorstandsbeschluss ist der Arbeitskreis in Arbeitskreis „Migranten in der Union - MiU“ umbenannt worden. MiU bietet eine Plattform, auf der sich Menschen mit Migrationshintergrund zu aktuellen Themen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft austauschen können. Die ehemalige Bundesministerin Prof. Rita Süssmuth wird im Jahr 2014 an einer Podiumsdiskussion in Meckenheim teilnehmen. Die Familienbeauftragte Kroeger hat die Leitung gerne an den türkischstämmigen Tayfur abgegeben. Tayfur ist vor acht Jahren nach Deutschland gekommen. Eigentlich wollte er - wie viele ausländische Studenten auch - nach Abschluss seines Studiums Deutschland wieder verlassen, beichtete er den Teilnehmern. War er am Anfang noch politisch orientierungslos, so fand er in der Meckenheimer CDU eine politische Heimat, die ihn als gleichrangigen Gesprächspartner akzeptierte. Er möchte mit dem Arbeitskreis andere Migranten ermuntern, sich stärker in Politik und Gesellschaft einzubringen.
 
Am 3. April 2014 wird der Arbeitskreis eine Podiumsdiskussion zum Thema „Politische Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund“ für alle Interessierten veranstalten. 
Neben Politikern aus Kommunal-, Landes- und Europapolitik wird die ehemalige Familienministerin Süssmuth an der Veranstaltung teilnehmen. Neben der Diskussion wird ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geboten.

 

Grußbotschaft zum muslimischen Opferfest

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe muslimische Gläubige,

zum muslimischen Opferfest wünschen die Kreisvorsitzende der CDU Rhein-Sieg, Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB, Dr. Norbert Röttgen MdB und der Vorsitzender „Migranten in der Union" Dr. Andreas Wojcik allen Bürgerinnen und Bürgern muslimischen Glaubens ein frohes Opferfest im Kreise ihrer Familien und Freunde. Möge das Opferfest eine Zeit der Versöhnung und Vergebung, der Besinnung und Barmherzigkeit, der Einkehr und des Friedens sein.

Es ist für alle gläubigen Muslime weltweit Pflicht, zur Feier des Festes ein Tier zu opfern und das Fleisch des Tieres auch unter den Armen und Hungrigen zu verteilen. Es ist ein guter Brauch, allen Freunden und Verwandten zum Opferfest die besten Wünsche zu versichern und das Fleisch mit ihnen zu teilen. Auch Freunde und Nachbarn nicht-muslimischen Glaubens werden zum gemeinsamen Essen eingeladen.
„Die CDU Rhein-Sieg wünscht den Muslimen in unserem Land für das bevorstehende Opferfest alles Gute", so Elisabeth Winkelmeier-Becker.

Beim Opferfest wird des Propheten Abraham gedacht, der nach jüdischer, christlicher und muslimischer Überlieferung die göttliche Probe bestanden hatte und bereit war, seinen Sohn Gott zu opfern. Die Erinnerung an Abraham verbindet Muslime, Juden und Christen. Daher ist das Opferfest ein ermutigendes Zeichen für Begegnung und Zusammenhalt. Das Opferfest bringt alle Menschen zusammen: Familie und Freunde, Nachbarn und Bekannte, Muslime und Nichtmuslime. Es bietet Gelegenheit zum gemeinsamen Dialog und zum Kennenlernen. Dies sind wichtige Grundlagen für ein friedliches und respektvolles gesellschaftliches Miteinander.
„Wir danken allen, die einen Beitrag zum Dialog und zur Integration in unserem Land leisten", so Dr. Norbert Röttgen.

„Es sollen Werte wie Solidarität in der Familie, Hilfsbereitschaft für Kranke und Bedürftige, Respekt, Toleranz, Freundschaft und Versöhnung im Vordergrund stehen. Das sind universelle Werte, die auch das Christentum und das Judentum teilen und für die wir als Union stehen. Es zeigt zugleich, dass die Religionen mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede haben. Deswegen freue ich mich, dass immer mehr Menschen die verschiedenen gesellschaftlichen und religiösen Feste wie Weihnachten und das Opferfest gemeinsam feiern. Nur das gemeinsame Feiern und Erleben von Festen schafft ein Gefühl der Zusammengehörigkeit ", so Andreas Wojcik.

Kurban bayramınız kutlu olsun!

Opferfest arabisch

50 Jahre der Lautlosigkeit

korea1Vor genau 50 Jahren wurde das Anwerbeabkommen  zwischen Deutschland und Südkorea geschlossen. Die „Vereinbarung über ein Programm zur vorübergehenden Beschäftigung koreanischer Bergarbeiter im deutschen Steinkohlenbergbau“ am 16. Dezember 1963 markierte den Beginn der koreanischen Einwanderung nach Deutschland. Die erste Gruppe mit insgesamt 263 koreanischen Bergarbeitern traf im Zeitraum zwischen dem 21. und 27. Dezember 1963 in der Bundesrepublik ein. Bis zum Anwerbestopp 1977 kamen über 8.000 koreanische Bergarbeiter nach Deutschland. Weitere 10.000 Krankenschwestern folgten ihnen. Die koreanischen Gastarbeiter waren von dem Anwerbestopp, bedingt durch die Ölkrise im Jahr 1973 nicht betroffen. In der Vereinbarung wurde die Anwerbung koreanischer Bergarbeiter als „technische Entwicklungshilfe“ Deutschlands deklariert.

Rund 120 koreanische Bergarbeiter fanden bei Grubenunglücken den Tod. Im Jahr 1994 ging der letzte koreanische Bergarbeiter in Rente. 50 Jahre nach dem Anwerbeabkommen mit Südkorea ist die Bundesrepublik in der Realität eines Einwanderungslandes angekommen. Heute leben weit über 50.000 Koreaner in Deutschland. Viele sind hier heimisch geworden, haben die deutsche Staatsbürgerschaft angenommen und sind hier gestorben.

In der Gesellschaft werden die Asiaten als „Musterbeispiel gelungener Integration“ wahrgenommen. Binnen einer Generation haben die Koreaner den Wechsel vom niedrig qualifizierten Gastarbeiter zum hochqualifizierten Akademiker geschafft. Trotz der 50 Jahre kennt kaum einer in der Gesellschaft die Gastarbeitergeschichte der Koreaner.

Als sich im Oktober 2011 das deutsch-türkische Anwerbeabkommen zum 50. Male jährte, waren die Bundesregierung und die Medienanstalten sehr bemüht, diesem Anlass einen würdigen Rahmen zu verleihen. Schon Monate vor dem Jubiläum berichteten die Medien fast täglich über das bevorstehende Ereignis. Dokumentarfilme über die Ankunft und das Leben der Türken in Deutschland wurden in regelmäßigen Abständen gezeigt. Große Zeitungen brachten Geschichten über die türkischen Gastarbeiter auf den Titelseiten. Landesweit wurden Festakte gehalten und große Reden geschwungen. Stiftungen hielten Podiumsdiskussionen. Museen organisierten Ausstellungen. Die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer besuchte die Türkei und fuhr sogar eine kurze Strecke des in Istanbul gestarteten Sonderzugs mit einer deutsch-türkischen Delegation bis zur Endhaltestelle München mit. Natürlich durften Worte der Dankbarkeit des Bundespräsidenten und der Bundeskanzlerin nicht fehlen. Spätestens dann wusste jeder in dieser Republik über diesen feierlichen Anlass Bescheid.

Das 50-jährige Jubiläum der Koreaner in Deutschland gibt Anlass über die Integrationspolitik zu reflektieren und sich dabei die Frage zu stellen, warum die korea4Bundesregierung und die Medien stumm bleiben. Warum werden hier keine Reden geschwungen, keine Festakte zelebriert, Podiumsdiskussionen veranstaltet und Ausstellungen organisiert? Warum bereist die Integrationsbeauftragte Maria Böhmer nicht Korea, wie sie es im Jubiläumsjahr des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens getan hatte? Bedeutet die Integrationspolitik in Wirklichkeit nur die Einbindung der Türken in Deutschland? Gehören nur der Islam zu Deutschland und ihre Muslime? Was ist mit den anderen Minderheiten in Deutschland? Sind sie überflüssig bzw. politisch irrelevant, weil sie nicht die Stärke der Anzahl der rund drei Millionen Türken verfügt? Bedeutet „gelungene Integration“ in diesem Land sich fern der politischen Angelegenheiten zu halten und lautlos in der Gesellschaft zu agieren? Wird Integration nur als reine Showveranstaltung der Politik missbraucht und die Türken nur instrumentalisiert?

Sa-i-gu steht als Synonym für die „L.A. Riots“ im Jahr 1992. An jenem 29. April 1992 wurde „Koreatown“ niedergebrannt. Rund 2280 Geschäfte koreanischer Kleinunternehmer „Musterbeispiele gelungener Integration“  wurden zerstört und verursachten einen Schaden von über 400 Millionen Dollar. Rund 53 Menschen fanden bei den Unruhen den Tod. Doch die Stunde der Trauer war gleichzeitig der Wendepunkt und die Geburtsstunde einer neuen koreanisch-amerikanischen Identität. Nach über 90 Jahren in Amerika legten die Koreaner ihre Lautlosigkeit ab. Sie gestanden sich ein, dass ein stilles Leben ohne Partizipation, ohne authentische Stimmen in der Gesellschaft trotz der Errungenschaft „Musterbeispiel gelungener Integration“ zu sein, wertlos ist. Die koreanischen Amerikaner begannen ihre politische, wirtschaftliche und kulturelle Stellung in Amerika zu hinterfragen. Ferner stellten sie sich die Frage, was es bedeutet ein „Korean-American“ in Amerika zu sein. Sa-i-gu legte die Roadmap für den weiteren Weg der Koreaner in Amerika, deren Stimme in der Gesellschaft mittlerweile nicht mehr zu ignorieren ist.

Die Koreaner in Deutschland stehen im Jubiläumsjahr vor solch einem Wendepunkt. Insbesondere die zweite Generation muss sich mit der dringenden Frage befassen, ob sie sich in die Gesellschaft auflösen möchten, wie ein Aspirin im Wasser oder aber wie die „Korean-Americans“ ihren politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Platz in der deutschen Gesellschaft beanspruchen. 

Martin Hyun, 2013

Toleranz - Religionsfreiheit - Werte

 

Fotolia_29937130_XSEs war einmal…

Sultan Saladin war in Geldnöten. Daraufhin wollte er den reichen Kaufmann Nathan um sein Geld bringen. Er stellte ihm eine Falle, indem er von ihm verlangte, eine der drei Religionen als die wahre Religion zu bestimmen.  Nathan überlegte und erzählte ihm eine Geschichte, die in einem fernen Land Germania stattfand. Das Landgericht von Colonia Claudia Ara Agrippinensium hat in einer als wegweisend bezeichneten Entscheidung festgehalten, dass die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen von der Einwilligungsfähigkeit des Jungen nicht mehr von der Glaubensfreiheit oder dem Erziehungsrecht der Eltern überbrückt werden kann und das Kind selbst darüber entscheiden soll, sobald es dazu fähig ist. Das Gericht stellte kurz und bündig fest, dass die Richtschnur für die Entscheidung über die Statthaftigkeit der Beschneidung, das in § 1627 BGB verankerte Prinzip des „Wohl des Kindes“ ist, danach dürfen Eltern nur Erziehungsmaßnahmen vornehmen,  die nicht dem Kindeswohl wiedersprechen.

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Integrationsmedaille 2011

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Dr. Andreas Wojcik erhält Integrationsmedaille der Bundesregierung

CDU Rhein-Sieg gratuliert zu Auszeichnung und ehrenamtlichem Engagement

Die Bundesregierung hat kürzlich auf Vorschlag der Bundestagsfraktionen wieder Bürgerinnen und Bürger ausgezeichnet, die sich durch persönliches Engagement in besonderer Weise um die Integration verdient gemacht haben. In Berlin verlieh Staatsministerin Maria Böhmer in diesem Jahr eine der Medaillen an Dr. Andreas Wojcik aus dem Rhein-Sieg-Kreis. Andreas Wojcik gründete unter anderem das Bildungszentrum für Migranten in seiner Wahlheimat Troisdorf. Die politische Partizipation von Migranten, interreligiöser Dialog und die Bildungsförderung liegen dem 39-Jährigen gebürtigen Polen besonders am Herzen.

Erfreut über die Auszeichnung zeigt sich die CDU-Kreisvorsitzende Elisabeth Winkelmeier-Becker MdB: „Es gibt Wenige, die das Thema Integration so umtreibt und die so sehr für fühlbare und notwendige Verbesserungen kämpfen, wie Andreas Wojcik. Er ist ein klassischer Brückenbauer. Daher war die Auszeichnung als Anerkennung für seine vielfältigen Aktivitäten nur folgerichtig und erfreut uns ungemein.“

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Das Opferfest in Kenia

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Am 06. November ist das Opferfest. Das Opferfest erinnert an den Propheten Abraham, der nach der Überlieferung die Probe bestanden hat und bereit war, seinen Sohn Gott zu opfern.  Die Geschichte wird im Koran in Sure 37,99–113 erzählt. Ihr biblisches Äquivalent  ist die Erzählung von der Opferung Isaaks (Gen 22,1–19).

Es ist für alle Muslime weltweit Pflicht, zur Feier des Festes ein Tier zu opfern, wenn sie es sich denn finanziell leisten können. Das Fleisch des Tieres sollen sie auch unter den Armen und Hungrigen verteilen. Es ist ein guter Brauch, allen Freunden und Verwandten zum Opferfest die besten Wünsche zu versichern und auch ihnen etwas von dem Fleisch zu geben. Manchmal wird auch einfach geopfert, um Allah zu danken, wenn er etwas sehr Gutes vollbracht haben soll.

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Wahlaufruf: Beteiligung an den Sozialwahlen 2011

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CDA Kreisverband Rhein-Sieg-Kreis ruft zur Beteiligung an den Sozialwahlen 2011 auf

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